Krabbeldecken-Test

Krabbeldecken für Babys im TestWer für sein Baby eine Krabbeldecke aussucht, sollte – wie bei allen Produkten für Ihr Kind – besonders auf die Gesundheit achten. In vielen Produkten befinden sich Schadstoffe, die man mit dem bloßen Auge nicht erkennen kann. Kinder sind für Schadstoffe besonders anfällig, deshalb sollte man stets die Testberichte im Auge halten: Ökotest hat hier schon im Jahr 2006 einige wichtige Dinge zu Krabbeldecken herausgefunden, die noch heute im Jahr 2010 die aktuellsten öffentlichen Ergebnisse sind:

  • Manche Krabbeldecken enthalten Dibutylzinn, dies kann das Immunsystem schädigen
  • Diethylhexylphthalat (DEHP) wurde in kleinen Mengen in der Decke “Hase mit Schaukel” von Sterntaler entdeckt – größere Konzentrationen hiervon sind per Gesetz verboten.
  • Allergie- bzw. krebsverursachende halogenische Verbindungen wurden im 2-teiligen Kinder-Krabbeldeckenset von Rewe nachgewiesen.
  • Viele Krabbeldecken enthalten übermäßig optische Aufheller
  • Außerdem enthielten im Test von 2007 drei der Krabbeldecken aromatische Amine – bei lediglich einer war der großzügige Grenzwert überschritten

Da man oft nicht genau weiß, welche der Hersteller mit gesundheitsschädlichen Inhaktsstoffen arbeiten, sollte man beim Kauf stets darauf achten, dass das Produkt das Ökotest-Label mit “sehr gut” oder zumindest “gut” vorweisen kann. So kann man sich sicher sein, dass das Kind unbeschadet auf der Krabbeldecke spielen kann. Auch das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit, wie es beispielweise die Krabbeldecken von Haba vorweisen, kann ein Indikator für die gute Qualität sein.